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Paartherapie

In der systemischen Paartherapie können Partner lernen sich als gegenseitige Unterstützer zu erfahren und wieder Nähe zu leben. Eingespielte destruktive Beziehungsmuster treten zurück.

 

Fallbeispiel Paartherapie:

Hilde K. U Frank K. sind seit sieben Jahren ein Paar. Sie haben zwei Kinder.
Seit der Geburt der Kinder war Hilde nicht mehr berufstätig, betreute die Kinder und versorgte den Haushalt. Frank wurde der Alleinverdiener und beruflich sehr eingespannt. Er kam abends spät nach Hause , erlebte von den Kindern zumindest wochentags wenig. Hilde wünschte sich mehr Engagement im häuslichen Bereich von ihm, fühlte sich mit Haushalt und Kindern allein gelassen. Frank hingegen wollte mehr Zweisamkeit mit seiner Frau. Beide verhakten sich in endlosen Diskussionen, ohne einen Ausweg oder eine Lösung zu finden. Die gegenseitigen Vorhaltungen und Kränkungen nahmen immer mehr zu, beide entschlossen sich zu einer Paartherapie. Dort lernten sie, nicht länger in ihren destruktiven Kommunikationsmustern zu verharren, sondern sich zuzuhören und wieder zu finden. Die Bedürfnisse beider Partner wurden nach und nach vom anderen nicht mehr als Angriff oder Bedrohung empfunden sondern als gleichberechtigt erkannt. So konnten langsam Lösungen gefunden und positive Veränderungen herbeigeführt werden.
Frank kommt nun zweimal in der Woche etwas früher nach Hause. An einem dieser Abende kocht er für die Kinder und bringt sie ins Bett. Diesen Abend hat Hilde frei, trifft sich mit Freundinnen oder treibt Sport. Der andere Abend gehört nun Hilde und Frank alleine. Ein Babysitter betreut die Kinder während die beiden ihren Paarabend gestalten, essen gehen oder etwas anderes gemeinsam unternehmen.
Die veränderte Kommunikation hält an. „Schräglagen“ werden nun viel früher erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen.